HPV-Test 

  • Klare Ergebnisse für die Krebsfrüherkennung
  • Genaue Bestimmung des Risikos
  • Klare Aussage, ob eine Impfung Sinn macht
  • Zeitgewinn für therapeutische Maßnahmen

 

Durchführung

Um eine bessere Risikoabschätzung bei HPV-Infektionen zu ermöglichen, wurde das typenspezifische HPV-Screening entwickelt. Mit seiner Hilfe ist es möglich, eine Infektion mit HPV nachzuweisen und so das individuelle Risiko für Gebärmutterhalskrebs zu bestimmen.
Im Rahmen der üblichen Krebsfrüherkennungsuntersuchung wird Ihnen mittels Abstrich eine Zellprobe aus dem Gebärmutterhals entnommen und zur Untersuchung in ein Labor geschickt.´
Insgesamt 24 HPV-Typen lassen sich dank neuester Analyseverfahren nachweisen, 6 Nieder- und 18 Hochrisikotypen. Der Test bietet so schon nach kurzer Zeit ein hohes Maß an Klarheit und Sicherheit.
Wenn Sie weitere Fragen zum Thema Gebärmutterhalskrebs haben, sprechen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt an.

Ergebnis

Bei einem negativen Testergebnis, also wenn kein Virus vorliegt, ist das Risiko an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken äußerst gering und die normale Vorsorge bietet ausreichend Schutz.
Bei einem positiven Testergebnis ist es entscheidend, welcher und ob ein aggressiver HPV-Typ (z.B. 16 oder 18) für das Testergebnis verantwortlich ist. Auf keinen Fall bedeutet eine HPV-Infektion, dass Sie zwangsläufig an Krebs erkranken. Nur bei etwa 1% aller infizierten Frauen entwickelt sich über einen Zeitraum von 7 bis 15 Jahren ein Karzinom.
Bei Nachweis eines erhöhten Risikos wird Ihr Gynäkologe Ihnen engmaschigere Kontrollintervalle als üblich empfehlen, zur frühzeitigen Erkennung möglicher Zellveränderungen am Gebärmutterhals.