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Wohl bei keiner anderen Krebsart gibt es einen so engen Zusammenhang zwischen Früherkennung und Heilungschance wie beim Gebärmutterhalskrebs. Bei rechtzeitiger Therapie liegt die Heilung bei nahezu 100%. Auch deshalb, weil man gelernt hat die Auslöser zu identifizieren. Denn anders als bei vielen anderen Krebsarten ist Gebärmutterhalskrebs nicht erblich bedingt, sondern wird nahezu immer durch eine Infektion mit dem humanen Papillomavirus (kurz: HPV) verursacht.
Je nach Virustyp kann eine Infektion mit diesen Erregern zu harmlosen Genitalwarzen oder zu Gewebeveränderungen
am Gebärmutterhals und schließlich zu Krebs führen.
Auf den folgenden Seiten erfahren Sie viel zum Thema Gebärmutterhalskrebs, die Entstehung und die Krebsvorsorge.
Bei dem persönlichen Risiko-Check können Sie sich Klarheit über Ihr Risiko verschaffen und die Dringlichkeit eines HPV-Tests klären.

Schützen Sie sich gegen Gebärmutterhalskrebs – mit Wissen! 

 

Entstehung

Gebärmutterhalskrebs ist heute immer noch die zweithäufigste Krebsart bei Frauen weltweit.
Jährlich sterben 233.000 Frauen an den Folgen dieser Krebserkrankung.

Gebärmutterhalskrebs entsteht im Gebärmutterhals, dem Teil der Gebärmutter, der sich in die Vagina öffnet.
Gebärmutterhalskrebs trifft die Frau in einem relativ frühen Lebensabschnitt.
Aber, unabhängig vom Alter der Patientin ist das Zervixkarzinom im Frühstadium in nahezu 100% der Fälle heilbar!
Anders als bei vielen Krebsarten ist Gebärmutterhalskrebs nicht erblich bedingt, sondern wird durch eine Infektion
mit dem sogenannten humanen Papillomavirus (HPV) verursacht. Von den mehr als 100 existierenden HPV-Typen
sind etwa 18 als aggressiv, also Gebärmuttermutterhalskrebs auslösend, bekannt.
Wenn diese vom Immunsystem über einen längeren Zeitraum nicht abgewehrt werden, besteht die Gefahr,
dass sie Zellveränderungen bewirken, die schließlich zu Gebärmutterhalskrebs führen können.
Bei den meisten Frauen heilt die Infektion jedoch innerhalb von 6 bis 24 Monaten von alleine aus,
ohne dass Symptome auftreten.

Vorsorge

Da die Erkrankung prinzipiell jede Frau treffen kann, wird im Rahmen der Krebsvorsorge für alle Frauen ab 20 der sogenannte Pap-Abstrich angeboten. Dies ist eine einfache und etablierte Vorsorgeuntersuchung.
Allerdings kann der Pap-Abstrich nur bereits verändertes Gewebe nachweisen und stößt bei der Erkennung der
Ursachen an seine Grenzen.
Routinemäßig wird der HPV-Test in Deutschland derzeit nur als weitergehende Untersuchung für Frauen eingesetzt,
bei denen bereits abnormale Zellveränderungen nachgewiesen wurden.
Eine optimale Krebsvorsorge für jede Frau besteht jedoch in der Kombination von jährlichem Pap-Abstrich und HPV-Test.
Nur so lässt sich frühzeitig das individuelle Risiko an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken eindeutig bestimmen.

Früherkennung

Alle Chancen der Früherkennung nutzen.

Im Rahmen der Krebsvorsorge wird für alle Frauen ab 20 der sogenannte Pap-Abstrich angeboten.
Allerdings kann dieser Abstrich nur bereits verändertes Gewebe nachweisen.
Größtmögliche Sicherheit bietet nur die Kombination aus jährlichem Pap-Abstrich und HPV-Test.
Nur so lässt sich das individuelle Risiko an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken besser bestimmen,
um dann die geeigneten Vorsorgemaßnahmen für Sie zu treffen.

Sprechen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt an, wenn Sie weitere Fragen zum Thema Gebärmutterhalskrebs haben.